Das perfekte Peeling für Gesicht und Körper

Peelings gibt es mittlerweile für beinahe jede Körperpartie: Peelings für das Gesicht, den Oberkörper, die Bikinizone und die Füße. Wie sich die Peelings unterscheiden, und ob vielleicht auch ein einziges Peeling ausreicht, um die Haut von trockenen Hautschüppchen und Verschmutzungen, wie Make-up, Talg, Feinstaub etc. zu befreien, ohne Irritationen und Reizungen zu verursachen – wir verraten es dir.

Erhalte hier zudem noch viele weitere Beauty-Tipps für eine strahlend schöne und gesunde Haut.

Das perfekte Peeling für Gesicht und Körper

Wie gut kennst du deine Haut?

Um das richtige Peeling für dich zu finden, solltest du deine Haut ganz genau kennen.

  • Wie gut kennst du deine Haut?Hast du eher trockene Haut oder neigst du zu öliger Haut, die aber trotzdem Feuchtigkeit braucht?
  • Oder hast du gerade sogar echte Hautprobleme, wie Akne oder Couperose?

Wenn du dir nicht sicher bist, welches Hautbedürfnis du hast, dann suche dir am besten einen Experten, der dir die wichtigsten Informationen zu deiner Haut und ihren Bedürfnissen geben kann. Mittlerweile gehören Behandlungen, wie ein Face Mapping, fast in jedem Kosmetikstudio zum Standard dazu. Bei dieser speziellen Hautanalyse wird dein Gesicht in verschiedene Zonen eingeteilt und – im wahrsten Sinne des Wortes – genauestens unter die Lupe genommen.

Oft ist es nämlich so, dass wir nicht einfach unreine Haut haben, sondern Pickel und Mitesser nur in bestimmten Zonen, wie der sogenannten T-Zone auftreten. Und andere Partien im Gesicht eher trocken und spröde sind. Genau auf deinen Hauttyp abgestimmt, bekommst du von den professionellen Hautpflege-Experten dann individuelle Produktempfehlungen.

Für die tägliche Hautpflege ist diese Empfehlung für Produkte, wie Cleanser (siehe Cleanser: Gesichtsreiniger perfekt auf die Haut abgestimmt), Feuchtigkeitspflege (Moisturizer), Anti Aging Kosmetik und selbstverständlich auch ein Peeling echt unerlässlich.

Was bringt mir ein Peeling und wie oft sollte ich ein Peeling anwenden?

Um die zweite Frage vorwegzunehmen: Ein Peeling wendest du am besten immer bei Bedarf an – in der Regel aber nicht häufiger als zweimal die Woche.

Diese Faustregel gilt zumindest für den Körper und für gröbere Peeling Produkte, die für besonders trockene Hautstellen, wie die Ellenbogen oder Knie entwickelt wurden. Wendet man diese Peelings zu häufig an, wird der positive Effekt – Befreiung der Haut von trockenen Hautschüppchen – plötzlich umgekehrt und die Haut wird erst recht trocken. Zudem kann die Haut mit einer gesteigerten Verhornung reagieren.

Wendet man ein Peeling richtig an, belebt und erfrischt es die Haut, wie kaum ein anderes Kosmetikprodukt. Peelings beseitigen sanft abgestorbene Hautzellen und sorgen so für ein frisches, klares und glattes Hautbild.

Die Haut wird außerdem durch ein Peeling dazu angeregt, neue Hautzellen zu bilden. Die Poren sind rein, die Haut kann besser „atmen“ und behält länger ein jugendlich-gesundes Aussehen.

Seine volle Wirkung kann ein Gesichtspeeling aber erst nach einer gründlichen Reinigung, beispielsweise mit dem zum Hautbedürfnis passenden Cleanser (https://www.dermalogica.de/collections/cleanser), entfalten.

Wie unterscheiden sich mechanische und chemische Peelings?

Ein mechanisches Gesichtspeeling regt durch feine, teils wasserlösliche Reibekörper, die Mikrozirkulation der Haut an. Es befreit die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen und „schmirgelt“ die Hautoberfläche schön glatt. Der Fachbegriff dafür lautet Exfoliation.

Beauty Tipp 1:

Das perfekte Peeling für das Gesicht und die HautEin mechanisches Gesichtspeeling kannst du sogar selbst herstellen, indem du gemahlene Kerne und Schalen – zum Beispiel von Nüssen oder den Fruchtkern von Aprikose oder Pfirsich – sowie Kaffeemehl mit einer milden Seife mischst.

Gemahlener Kaffee im Peeling regt durch das enthaltene Koffein zusätzlich die Durchblutung der Haut an. Für ein Körperpeeling kannst du ebenfalls ganz natürliche Zutaten benutzen.

Grobes Meersalz oder braunen, groben Zucker zum Beispiel. Aber Vorsicht, wenn du eine frische Hautabschürfung oder so hast, brennt das Salz während der Anwendung.

Beauty Tipp 2:

Für sensible und empfindliche Haut eignen sich Peelings, die neben feinen Reibekörpern aus beispielsweise Reisenzym, Mineralien oder abgerundeten Kunststoffpartikeln, besonders mild und frei von austrocknendem Alkohol sind.

Gesichtspeeling für sensible und empfindliche HautBesonders wichtig ist auch die feuchtigkeitsspendende Pflege nach einem Peeling!

Sorge dafür, dass du deiner Haut mit einer Creme, einem Gel oder sogar Öl, nach dem Peeling etwas Gutes tust.

Nach einem Gesichtspeeling solltest du allerdings auf ölhaltige Emulsionen verzichten, um die Poren nicht direkt wieder zu verschließen oder sogar zu verkleben.

Auch ein chemisches Peeling verstärkt die Mikrozirkulation, diese wird jedoch durch einen chemischen Reiz ausgelöst. Die Intensität eines chemischen Peeling ist je nach Behandlungsart sehr unterschiedlich und erfolgt nach unterschiedlichen Mechanismen.

Die Behandlungen (zum Beispiel mit Vitamin A-Säure, auch mal Fruchtsäure-Peeling genannt) erfordern viel Erfahrung und sind deshalb dermatologischen Praxen vorbehalten.

Chemische Peelings für Zuhause enthalten daher oftmals wohldosierte Hydroxsäure oder Salizylsäure, die die unreine Haut von Verschmutzungen befreit.

Beauty Tipp 3:

Tiefenreinigung mit Enzympeelings. Die Zellverbände der Hornschicht werden durch Proteine zusammengehalten.

Tiefenreinigung mit Enzympeelings

Werden diese enzymatisch gespalten, können die abgestorbenen Zellen gelockert und nach einer Einwirkungszeit von 10-20 Minuten mit lauwarmem Wasser entfernt werden. So eine Peeling Maske braucht ihr höchstens einmal die Woche anwenden.

Bye bye Pickel und Co.!

Wenn du regelmäßig ein Peeling machst, verbessert sich deine Haut zunehmend.  Gönn dir also regelmäßig etwas Zeit nur für dich, nimm ein Bad, trage eine Maske für trockene Haare auf und widme dich dem wohltuenden Gesichtspeeling.